Glanzlichter aus dem Alltag

 

 

Fleissige Hände in der Sennhütte        14. Juni 2018

 

 

 

Blumige Überraschung am Sonntagabend       (10. Juni 2018)

 

Geniessen heisst; ganz in der Gegenwart sein. Wer ständig vergleicht, kann das, was er gerade erlebt, nicht mit allen Sinnen geniessen. Sein ständiges Vergleichen hindert ihn daran, sich auf das einzulassen, was gerade ist.

 

 

E chli glüüsle, wie die Aelplerfamilie dr Alltag verbringt ...      (5.6.2018)

 

 

Chüejerlüüt, itze chöit dir cho!       (29.Mai 2018)

Hüt isches so wit, mir chöi ueche y Tannisbode! Üses Veh hei mir mit em Lastwage ueche gfüehrt. Wo Chüeh dobe sy acho, hei sie grad ufe Wäschplatz chönne u drufache suuber useputzt dörfe ga weide. Üser Chüeh gniesses im saftige Alpegras.

 

 

 

Spannendi u viusitegi Tage   (24.-27. Mai 2018)

 

Ja, es isch viu glofe ir letschte Zyt! Zune im Tannisbode, Holz ufspalte, Guschti ueche zügle, siliere, .... 80 Balle verrume, Konfirmation vo mim Gottemeitschi Vanessa,  witeri Alpvorbereitungen, Wasser yrichte ir Sennhütte, ypacke u ueche füehre, Vorräte ychoufe, viu plane, telefoniere, organisiere, koordieniere.......    aber mir sy es guets Family-Team u häufe anang!

 

 

SEIN ufem Grat - e Chraftort -  bevor d'Alpsaison afat  (24. Mai 2018)

"D' Stadtlüüt luege myner Bärge nume geng vo witem a, wüsse nid was ig erläbe, we ig ufem Grat cha stah......" (Lied von Adolf Stähli)

 

 

E nöie Tag erwacht       (18. Mai 2018)

 

Ig bi scho früech ufem Wäg für y Tannisbode ueche. Uf dr Mirrenegg begägne ig are Gruppe Hirsche. Dr letscht Kilometer vor Aupstrasse isch no wäge ere Dräcklawine nid befahrbar. Ig ha z Outo parkiert, dr Rucksack agleit u bi afe loufe. Die früschi Bärgluft, wo ig darf yschnufe,  es fins Lüüftli wähit mir y z'Gsicht, es fröhlechs gezwitscher vo de Vögel u e Birkhahn ha ig ghört.

Am Horizont uf dr Arnibärgegg glänze die erschte Sunntstrahle,  a däm no chüehle Morge.  Wunderschön - E gschänkte Tag -

Ig gniesse mini Morgewanderig!                                                     

Bir Sennhütte acho,  ga  ig zersch bi mim Chrüttergärtli verbi ga luege, wie's ume het gwachse, sit mim letschte Bsuech.

Du hani  dr alt Wöschhafe vorem Huus näbem Brunne mit Wasser gfüllt. Itze wird yfüüret! Hüt wot ig drum afa mit em Alp-Kiosk usewäsche u d Schlafstubene. Das brucht viu heisses Wasser, so e Früehligs-Putz! Währedäm das z'Wasser het ufgheizt, ha ig Zmorge gässe vor dr Hütte u am Gugger zueglost, wo rüeft im Wäldli äne.

 

 

Eliteschau Bern     (11.Mai 2018)

 

Jeweils während der BEA Ausstellung findet die Bernische Eliteschau statt. Nach der Frühlings-Viehschau werden die 120 schönsten Kühe vom Kanton Bern nach einem Auswahlverfahren zu dieser Ausstellung eingeladen. Unsere Erstlingskuh Salome durfte bei diesem Wettbewerb auch dabei sein. Freude herrscht!  Perfekt vorbereitet für den grossen Schau Tag. Danke Maria, William und Jonas.  William konzentriert bei der Vorführung im Ring.

 

Die Alpsaison steht vor der Türe        (4. Mai 2018)

 

«Dr Winter isch gange, dr Früehlig isch cho, die oberste Weide, erblüeje’nis scho. Jetz chöi mer de triebe, höch ueche uf d’Alp, mir si voll Freude, es treichelet bald!»

 

Schon bald ist es soweit wie im Lied-Text von Max Huggler. Wenn die ersten Schneelawinen am Hohgant herunter donnern und der Schnee zusehends schmilzt, dann entfacht sich in mir ein Feuer und ich sehne mich nach dem bevorstehenden Alpsommer. Natürlich im Bewusstsein, was alles noch erledigt und vorbereitet werden muss, bis die Tiere die Alp bestossen können. Zäune erstellen auf der ganzen Alpparzelle, Wasser einrichten, Brunnentröge platzieren, gefallene Tannen aus den Weiden räumen, Alpstall vorbereiten, Weiden pflegen, die ersten Blacken bekämpfen, die Sennhütte putzen, Betten auslüften, Vorfenster abnehmen, alle Utensilien der Käserei waschen mit kochendem Wasser im alten Wäschehafen vor der Sennhütte ausbrühen, Käsekeller bereit machen und … der krönende Abschluss der Vorbereitungsarbeiten: Das 100-jährige Käsekessi putzen, bis es so richtig schön glänzt! Jetzt kann es einmal mehr losgehen, das Sennen-Leben!

 

«Hie obe uf de Alp, hei mir schöni Chüejerzyt. Mir chäse u ankne, triebe ds Veh uf Trifft u Weid, jutze häll uf us Fröid!»

 

Für mich ist es bereits der 30ste Alpsommer. Und noch immer bin ich in einer gewissen Anspannung, bis alles wieder eingespielt ist: Bis jedes Tier im Stall seinen Platz kennt und bis der erste Alpkäse aus dem Kessi auf dem Presstisch liegt. Auch die neue Angestellte braucht einige Tage, um sich an den Ablauf im Alpbetrieb zu gewöhnen. Und die «Zügel»-Kisten und Schachteln in der Stube müssen auch noch ausgepackt werden. Darin sind allerlei Gegenstände und Utensilien, die man auf einem Landwirtschaftbetrieb so braucht; Arbeitskleider, Schuhe und Frottierwäsche, diverses Büromaterial, TVD-Unterlagen, der neue Ordner mit den Branchenleitlinien für die Alpkäsefabrikation, Laptop, Farbpatronen für Drucker, Buchhaltungsunterlagen, Homöopathische Stallapotheke und vieles mehr.

Was wäre, wenn die über 500 Alpkäserei-Betriebe im Kanton Bern nicht mehr bestossen würden? Wenn es für unsere Gesellschaft keine Naherholungsgebiete mehr gäbe? Wenn es im Berner Oberland und in den angrenzenden Gebieten keinen attraktiven, gepflegten Tourismus mehr gäbe? Wer würde unseren einzigartigen Alpkäse kaufen, wenn keine Wanderer mehr unterwegs wären? Alles unvorstellbar für mich! Ich bin so dankbar, dass jeden Sommer immer wieder Älperfamilien bereit sind, unsere wunderschöne Alpenwelt trotz intensivem Arbeitspensum zu bewirtschaften und zu pflegen – mit Herzblut und Leidenschaft.

 

Höhlengereifter Alpkäse Tannisboden      (1. Mai 2018)

 

So, itze ha ig dr erscht höhlegrift Alpchäs aaghoue!

Mhmmmm, chüschtig, fiin im Teig u ds einzigartige Alpechrütli-Aroma gspührt me geng no chli. Die dunkli Rinde gseht sehr schön us, wo dä Chäs ir Höhli het übercho.

Ig bi gspannt, wie sech dä Chäs verchouft!

Ab Juni chame dr höhlegrift Alpchäs im Alp-Kiosk choufe

oder ab sofort im Hoflädeli Tanner z` Steffisburg.

 

 

A diesne zwo Chüeh hei mir Fröid!        ( 20. April 2018)

Erstlingskuh Salome 4444 90 und Lorina (Mutter von Salome) 5555 98

Es Bsüechli im Tannisbode (22. April 2018)

Ig ha mi scho lang gfröit uf dä Sunntigmorge, wo ig y Tannisbode ueche cha ga luege,  öb dä Schnee afe chli gmingeret het sit mim letschte Bsuech. Potz tuusig, ja, das gseht gar nüme glich us wie vor dreine Wuche!  Das isch im Früehlig geng sehr ydrücklech, wie schnäu dä Schnee zerrinnt, we d Sunnechraft u dr Fön itz Spiu chunnt.  Die erschte Blüemli glüüsle o scho,....Soldanelle, Huflattich, Krokusse, Schlüsselblüemli, Sumpfdotterblueme.....wunderschön die Farbepracht u Chraft, wo da zur Ärde use chunnt!

Dr Gugger ha ig o ghört rüefe:  "Chüejerlüüt, scho gli chöit dihr ume cho!"

Viehschau im Kemmeriboden (20. April 2018)

Bei traumhaftem Frühlingswetter fand die diesjährige Viehschau im Kemmeriboden statt. Alle aufgeführten Tiere waren sauber herausgeputzt und manches Züchterherz schlug höher beim Anblick der schönen Erstlingskühe...

Gerade 3 x konnte die Maximalnote 4444 90 geschrieben werden!  Bravo :-)

Warme Sonnenstrahlen, Blütenzauber, der Frühling liegt in der Luft....

Dr Früehlig chunnt.... u nöiis Läbe hets gä im Stall!

Karfreitag (30. März 2018)

Hüt isches nache gsi, ig ha müesse ga luege wis im Tannisbode obe usgseht. Mit de Schneeschueh bi ig vor Schönisey us übere Schnee ueche gstampfet. Wie ha ig gstunet a däm no viele Schnee. Ja, ig muess no chly Geduld ha, bis ig ume uf mis Aelpli cha ga. ...

 

 Alpkäse höhlengereift

 

Hie y däm Höhli-Chäuer,  riife es paar Laibe vo üsem Alp-Chäs zum ne einzigartige Naturprodukt. Es isch jedes mau für my e bsundere Momänt, ga z glüüsle, wie's üsem Chäs geit. Scho gli git's die erschti Choschtprob!

 


 

Die warme Sunnestrahle tüe o üsne Chüeh wohl....


 

Üsi Insle im Ämmital

 

Dr Schibegütsch isch zu jedere Jahreszyt so einzigartig u wunderschön!

 

Gseht`s nid grad us,  wie nes Meer u im Hingergrund üsi Insle Schibegütsch? 


 

Was nötig wär

 

Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,

ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,

ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,

ein bisschen mehr Wahrheit das wäre was.

Statt so viel Hast ein bisschen mehr Ruh,

statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU,

statt Angst und Hemmungen ein bisschen mehr

Mut und Kraft zum Handeln das wäre gut.

Kein Trübsinn und Dunkel,

mehr Freude und Licht, kein quälend Verlangen,

ein froher Verzicht und viel Blumen, solange es geht,

nicht erst auf Gräbern, da blühen sie zu spät!