Glanzlichter aus dem Alltag

 

E töifi Zfriedeheit              (15.8.2018)

 

 

DANKBARKEIT

Danke, dass ig hie y dere einzigartige Bärgwält darf läbe!

Ja, es isch es Gschänk, während em Summer so nach mit dr Natur dörfe z'sy.  Jede Abe gniesse ig im Stille, die Rueh, die gsungi Luft, wo ig darf yschnufe, d' Gloggetön, wo ig darf ghöre über d Alpweide vom Veh u ig gspühre e Zfriedeheit y mir!  Z'beobachte, was aues so geit um eim ume, u z'gseh, was sech aues veränderet het y de letschte Jahr hie obe im Tannisbode, sigs uf de Weide oder ufem Alpbetrieb....            Die wunderschöne Liechtspiu am Himmu sy jede Abe angers u bsungrig...... me muess se nume gseh!

 

 

Mamma Mia uf dr Thunerseebühne         (8.8.2018)

 

 

Es Tannisbode-Raclette im Justistal     -        (6.8.2018)

 

 

NEU im Alp-Kiosk   Nidletäfeli  .....es Bettmümpfeli           (7.8.2018)

 

 

 

 

Alpexkursion auf der Engstligenalp             (4. August 2018)

 

 

Zusammen sind wir STARK                 (28. Juli 2018)

 

 

M O M E N T E         (15.7. bis 22.7.2018)

 

Aus-ge-klinkt    Wanderung auf den Hohgant          (13./14. Juli 2018)

 

Sunntig Morge uf dr Alp         (8. Juli 2018)

 

Dr Mond gseht me no am Himmel. Dr Tag erwachet.....die bsunderigi Stimmig, die Rueh u d’Glöggli vom Veh uf de Weide töne so friedlech dür dä klar Sunntig Morge. Die Bärgwält, so wunderschön!  Ig ha fasch nid gnue vo dere Chraft chönne yisuge - Ig bi ungerwägs für ga d Chüeh z’reiche.  „Chum,  chum sä, chömet Chuehli, chömit!“  Sie hei dr Chopf uf u ghöres u chöme y Bewegig u loufe Heizue gäge Stall.  Die Bluemepracht gägewärtig uf dene Alpweide, e wahri Fröid. Ig ha zum Veh reiche no e Bluemestruss gmacht......   - Am Mittag ha ig e Biketour gäge z Salwideli hingere gstartet u bi dür z’Laubersmad ueche ume zrugg cho. -

 

 

Jodel-Crash-Kurs im Tannisbode und Chästeilete

 

Es isch lustig gsi u es het fröhlech tönt bi de Teilnähmer vo däm Jodel-Crash-Kurs bir Renate Lüthi. U nare Stung isch z erschte Lied scho z Fade gschlage gsi..... Bravo! - U derna hei mir no e Betriebsfüehrig gmacht ir Alp-Chäserei u erklärt, wases alls bruucht, bis es e Chäs git.  Mir hei du e Laib Alpchäs vom letschte Jahr verschnitte u unger de Kurs-Teilnähmer teilet.  

 

 

Türkenbund in schönster Blütenpracht        (5.7.2018)

 

 

 

Überall fliessegi Häng am Wärk              (22. Juni bis 2. Juli 2018)

 

Dr Stall ufem Talbetrieb isch fertig usegwäsche - Chirschi entsteinen - Ungerwägs mit dr Chrüterhäx - Zigere -Chästüechli wäsche - Höie im Tannisbode - Geisse mäuche - Euter putzen vorem Mäuche - Klauenpflege amene Gusti -

 

D' Geisse sy wichtegi Tier uf de Alpweide

 

Zwöi härzegi Gitzi - es nöis Läbe - zfriedeni Geisse

Üser Geisse si gärn hie obe im Tannisbode! Hie es feins Chrüttli, da no es Blättli, sie chöi z' düruf ga weide,  wo sie grad düre wei.   

D` Geisse si geng y Bewegig u frässe o mängs Unchrüttli furt, wo me nid so gärn gseht uf dr Alpweid. Sie ungerstütze üs ir Weidepfleg.

Us dr feine Geissmilch fabriziere mir Geisschäs.

Am Abe we ig d Geisse usela, ha ig immer es unguets Gfüehl y mir. " Cha ig äch ds Flöckli, Flora, Fabiola u d Fiona ume stalle am Morge? " - Dr Wolf isch uf dr Nachbaralp gseh worde. "Es macht mi truurig, we ig dra dänke, dass dr Wolf miner Geisse verschriesst u quält u sie jämmerlech müesse stärbe!" -

 

Wie würdisch du reagiere, we dis gliebte Tierli so behandlet wird vom Wolf?

 

Judihui,  itze isch Heuerwetter !           (18.- 21. Juni 2018)

 

Ufem Talbetrieb isch öppis gloffe y de letschte Tage. Mir hei uf dr Schattsite chönne heue bi prächtigem Wätter. Dert gits äbe no chli viu Handarbeit u mir sy froh über jedi Ungerstützig. Danke Simon, Reto u Ueli's Schwester Regina

            

 

 

We dr Himmu brönnt....                      (18. Juni 2018)

 

 

Fleissige Hände in der Sennhütte        (14. Juni 2018)

 

 

 

Blumige Überraschung am Sonntagabend       (10. Juni 2018)

 

Geniessen heisst; ganz in der Gegenwart sein. Wer ständig vergleicht, kann das, was er gerade erlebt, nicht mit allen Sinnen geniessen. Sein ständiges Vergleichen hindert ihn daran, sich auf das einzulassen, was gerade ist.

 

 

E chli glüüsle, wie die Aelplerfamilie dr Alltag verbringt ...      (5.6.2018)

 

 

Chüejerlüüt, itze chöit dir cho!       (29.Mai 2018)

Hüt isches so wit, mir chöi ueche y Tannisbode! Üses Veh hei mir mit em Lastwage ueche gfüehrt. Wo Chüeh dobe sy acho, hei sie grad ufe Wäschplatz chönne u drufache suuber useputzt dörfe ga weide. Üser Chüeh gniesses im saftige Alpegras.

 

 

 

Spannendi u viusitegi Tage   (24.-27. Mai 2018)

 

Ja, es isch viu glofe ir letschte Zyt! Zune im Tannisbode, Holz ufspalte, Guschti ueche zügle, siliere, .... 80 Balle verrume, Konfirmation vo mim Gottemeitschi Vanessa,  witeri Alpvorbereitungen, Wasser yrichte ir Sennhütte, ypacke u ueche füehre, Vorräte ychoufe, viu plane, telefoniere, organisiere, koordieniere.......    aber mir sy es guets Family-Team u häufe anang!

 

 

SEIN ufem Grat - e Chraftort -  bevor d'Alpsaison afat  (24. Mai 2018)

"D' Stadtlüüt luege myner Bärge nume geng vo witem a, wüsse nid was ig erläbe, we ig ufem Grat cha stah......" (Lied von Adolf Stähli)

 

 

 

 

E nöie Tag erwacht       (18. Mai 2018)

 

Ig bi scho früech ufem Wäg für y Tannisbode ueche. Uf dr Mirrenegg begägne ig are Gruppe Hirsche. Dr letscht Kilometer vor Aupstrasse isch no wäge ere Dräcklawine nid befahrbar. Ig ha z Outo parkiert, dr Rucksack agleit u bi afe loufe. Die früschi Bärgluft, wo ig darf yschnufe,  es fins Lüüftli wähit mir y z'Gsicht, es fröhlechs gezwitscher vo de Vögel u e Birkhahn ha ig ghört.

Am Horizont uf dr Arnibärgegg glänze die erschte Sunntstrahle,  a däm no chüehle Morge.  Wunderschön - E gschänkte Tag -

Ig gniesse mini Morgewanderig!                                                     

Bir Sennhütte acho,  ga  ig zersch bi mim Chrüttergärtli verbi ga luege, wie's ume het gwachse, sit mim letschte Bsuech.

Du hani  dr alt Wöschhafe vorem Huus näbem Brunne mit Wasser gfüllt. Itze wird yfüüret! Hüt wot ig drum afa mit em Alp-Kiosk usewäsche u d Schlafstubene. Das brucht viu heisses Wasser, so e Früehligs-Putz! Währedäm das z'Wasser het ufgheizt, ha ig Zmorge gässe vor dr Hütte u am Gugger zueglost, wo rüeft im Wäldli äne.

 

 

Eliteschau Bern     (11.Mai 2018)

 

Jeweils während der BEA Ausstellung findet die Bernische Eliteschau statt. Nach der Frühlings-Viehschau werden die 120 schönsten Kühe vom Kanton Bern nach einem Auswahlverfahren zu dieser Ausstellung eingeladen. Unsere Erstlingskuh Salome durfte bei diesem Wettbewerb auch dabei sein. Freude herrscht!  Perfekt vorbereitet für den grossen Schau Tag. Danke Maria, William und Jonas.  William konzentriert bei der Vorführung im Ring.

 

Die Alpsaison steht vor der Türe        (4. Mai 2018)

 

«Dr Winter isch gange, dr Früehlig isch cho, die oberste Weide, erblüeje’nis scho. Jetz chöi mer de triebe, höch ueche uf d’Alp, mir si voll Freude, es treichelet bald!»

 

Schon bald ist es soweit wie im Lied-Text von Max Huggler. Wenn die ersten Schneelawinen am Hohgant herunter donnern und der Schnee zusehends schmilzt, dann entfacht sich in mir ein Feuer und ich sehne mich nach dem bevorstehenden Alpsommer. Natürlich im Bewusstsein, was alles noch erledigt und vorbereitet werden muss, bis die Tiere die Alp bestossen können. Zäune erstellen auf der ganzen Alpparzelle, Wasser einrichten, Brunnentröge platzieren, gefallene Tannen aus den Weiden räumen, Alpstall vorbereiten, Weiden pflegen, die ersten Blacken bekämpfen, die Sennhütte putzen, Betten auslüften, Vorfenster abnehmen, alle Utensilien der Käserei waschen mit kochendem Wasser im alten Wäschehafen vor der Sennhütte ausbrühen, Käsekeller bereit machen und … der krönende Abschluss der Vorbereitungsarbeiten: Das 100-jährige Käsekessi putzen, bis es so richtig schön glänzt! Jetzt kann es einmal mehr losgehen, das Sennen-Leben!

 

«Hie obe uf de Alp, hei mir schöni Chüejerzyt. Mir chäse u ankne, triebe ds Veh uf Trifft u Weid, jutze häll uf us Fröid!»

 

Für mich ist es bereits der 30ste Alpsommer. Und noch immer bin ich in einer gewissen Anspannung, bis alles wieder eingespielt ist: Bis jedes Tier im Stall seinen Platz kennt und bis der erste Alpkäse aus dem Kessi auf dem Presstisch liegt. Auch die neue Angestellte braucht einige Tage, um sich an den Ablauf im Alpbetrieb zu gewöhnen. Und die «Zügel»-Kisten und Schachteln in der Stube müssen auch noch ausgepackt werden. Darin sind allerlei Gegenstände und Utensilien, die man auf einem Landwirtschaftbetrieb so braucht; Arbeitskleider, Schuhe und Frottierwäsche, diverses Büromaterial, TVD-Unterlagen, der neue Ordner mit den Branchenleitlinien für die Alpkäsefabrikation, Laptop, Farbpatronen für Drucker, Buchhaltungsunterlagen, Homöopathische Stallapotheke und vieles mehr.

Was wäre, wenn die über 500 Alpkäserei-Betriebe im Kanton Bern nicht mehr bestossen würden? Wenn es für unsere Gesellschaft keine Naherholungsgebiete mehr gäbe? Wenn es im Berner Oberland und in den angrenzenden Gebieten keinen attraktiven, gepflegten Tourismus mehr gäbe? Wer würde unseren einzigartigen Alpkäse kaufen, wenn keine Wanderer mehr unterwegs wären? Alles unvorstellbar für mich! Ich bin so dankbar, dass jeden Sommer immer wieder Älperfamilien bereit sind, unsere wunderschöne Alpenwelt trotz intensivem Arbeitspensum zu bewirtschaften und zu pflegen – mit Herzblut und Leidenschaft.

 

Höhlengereifter Alpkäse Tannisboden      (1. Mai 2018)

 

So, itze ha ig dr erscht höhlegrift Alpchäs aaghoue!

Mhmmmm, chüschtig, fiin im Teig u ds einzigartige Alpechrütli-Aroma gspührt me geng no chli. Die dunkli Rinde gseht sehr schön us, wo dä Chäs ir Höhli het übercho.

Ig bi gspannt, wie sech dä Chäs verchouft!

Ab Juni chame dr höhlegrift Alpchäs im Alp-Kiosk choufe

oder ab sofort im Hoflädeli Tanner z` Steffisburg.

 

 

A diesne zwo Chüeh hei mir Fröid!        ( 20. April 2018)

Erstlingskuh Salome 4444 90 und Lorina (Mutter von Salome) 5555 98

Es Bsüechli im Tannisbode (22. April 2018)

Ig ha mi scho lang gfröit uf dä Sunntigmorge, wo ig y Tannisbode ueche cha ga luege,  öb dä Schnee afe chli gmingeret het sit mim letschte Bsuech. Potz tuusig, ja, das gseht gar nüme glich us wie vor dreine Wuche!  Das isch im Früehlig geng sehr ydrücklech, wie schnäu dä Schnee zerrinnt, we d Sunnechraft u dr Fön itz Spiu chunnt.  Die erschte Blüemli glüüsle o scho,....Soldanelle, Huflattich, Krokusse, Schlüsselblüemli, Sumpfdotterblueme.....wunderschön die Farbepracht u Chraft, wo da zur Ärde use chunnt!

Dr Gugger ha ig o ghört rüefe:  "Chüejerlüüt, scho gli chöit dihr ume cho!"

Viehschau im Kemmeriboden (20. April 2018)

Bei traumhaftem Frühlingswetter fand die diesjährige Viehschau im Kemmeriboden statt. Alle aufgeführten Tiere waren sauber herausgeputzt und manches Züchterherz schlug höher beim Anblick der schönen Erstlingskühe...

Gerade 3 x konnte die Maximalnote 4444 90 geschrieben werden!  Bravo :-)

Warme Sonnenstrahlen, Blütenzauber, der Frühling liegt in der Luft....

Dr Früehlig chunnt.... u nöiis Läbe hets gä im Stall!

Karfreitag (30. März 2018)

Hüt isches nache gsi, ig ha müesse ga luege wis im Tannisbode obe usgseht. Mit de Schneeschueh bi ig vor Schönisey us übere Schnee ueche gstampfet. Wie ha ig gstunet a däm no viele Schnee. Ja, ig muess no chly Geduld ha, bis ig ume uf mis Aelpli cha ga. ...

 

 Alpkäse höhlengereift

 

Hie y däm Höhli-Chäuer,  riife es paar Laibe vo üsem Alp-Chäs zum ne einzigartige Naturprodukt. Es isch jedes mau für my e bsundere Momänt, ga z glüüsle, wie's üsem Chäs geit. Scho gli git's die erschti Choschtprob!

 


 

Die warme Sunnestrahle tüe o üsne Chüeh wohl....


 

Üsi Insle im Ämmital

 

Dr Schibegütsch isch zu jedere Jahreszyt so einzigartig u wunderschön!

 

Gseht`s nid grad us,  wie nes Meer u im Hingergrund üsi Insle Schibegütsch? 


 

Was nötig wär

 

Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,

ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,

ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,

ein bisschen mehr Wahrheit das wäre was.

Statt so viel Hast ein bisschen mehr Ruh,

statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU,

statt Angst und Hemmungen ein bisschen mehr

Mut und Kraft zum Handeln das wäre gut.

Kein Trübsinn und Dunkel,

mehr Freude und Licht, kein quälend Verlangen,

ein froher Verzicht und viel Blumen, solange es geht,

nicht erst auf Gräbern, da blühen sie zu spät!


Schöni Mömante